Nerisona ist ein Medikament mit entzündungshemmender Wirkung, welches für die Anwendung auf der Haut bestimmt ist und als Creme oder auch Fettsalbe zum Einsatz kommt. Es enthält den arzneilich wirksamen Stoff Diflucortolonvalerat (Glukocorticoid) und trägt zur Hemmung der Entzündung bei entzündungs- und allergiebedingten Hauterkrankungen.
Dadurch werden die mit den Erkrankungen der Haut verbundenen Beschwerden wie Brennen, Juckreiz und auch Schmerzen gemildert. Nerisona ist dabei vor allem für trockene und chronische Hauterkrankungen geeignet und fettet die Haut stark auf, wodurch der Heilungsverlauf gefördert werden kann.
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Preis
Nerisona 0,1 Fettsalbe Preis inkl. Online Rezept Ausstellung: Ab 64,20 €
Einsatz
Inhalt
Anwendung
Die Anwendung von Nerisona erfolgt immer nach Absprache mit dem behandelnden Arzt. Bei Unsicherheiten kann auch der Apotheker helfen. Wird vom Arzt nichts anderes verordnet, dann wird Nerisona zu Behandlungsbeginn zwei- bis dreimal täglich dünn aufgetragen. Bei Besserung des Krankheitsbildes ist die Anwendung einmal täglich ausreichend.
Die Behandlung eines Erwachsenen sollte nicht länger als drei Wochen andauern, bei einer großflächigen Anwendung mit einer Körperfläche von mehr als zehn Prozent sollte die Behandlung nicht mehr als eine Woche andauern.
Für Kinder gilt eine Behandlungsdauer von maximal zwei Wochen bei kleinflächigen zu behandelnden Hautbereichen (weniger als zehn Prozent). Die Anwendung unter Okklusion ist für Kinder nicht geeignet.
Da bislang noch keine ausreichenden Daten vorliegen, sind Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern unter zwei Jahren nicht erwiesen.
Grundsätzlich gilt: Die Anwendung von Glukocorticoiden sollte nur so lange und in so niedriger Dosis erfolgen, wie es für die Erzielung sowie Erhaltung es Therapieerfolgs erforderlich wird.
Nur in extremen Fällen kann nach Rücksprache mit dem Arzt auch ein Okklusivverband angebracht werden. Die zu behandelnden Hautbereiche werden dabei nach dem Auftragen von Nerisona mit einer wasserdichten Folie abgedeckt, welche mit Heftpflaster im gesunden Hautbereich gut befestigt wird. Die Anlegedauer des Verbands kann solange wie zumutbar oder nach Entscheidung des Arztes erfolgen, sollte aber 24 Stunden nicht überschreiten. Ist eine längere Therapiedauer notwendig, ist ein Wechsel des Verbands alle zwölf Stunden empfehlenswert. Bilden sich unter dem Verband Entzündungen, ist die Okklusivbehandlung abzubrechen.
Im Rahmen der Behandlung wird oft zu einer so genannten Tandem-Therapie geraten. Dabei erfolgt einmal pro Tag die Anwendung der Nerisona und nach zwölf Stunden das Auftragen einer wirkstofffreien Salbe.
Nebenwirkungen
Bei der Behandlung mit Nerisona kann es – wie bei allen Medikamenten – zu Nebenwirkungen kommen, die aber nicht bei jedem in entsprechender Form auftreten müssen. Typische Nebenwirkungen unter der Therapie mit Nerisona sind Brennen und Juckreiz im Bereich der behandelten Stelle. Vereinzelt kann es auch zu örtlichen Beschwerden wie Hautrötung oder Blasenbildung kommen.
Erfolgt eine Therapie mit stark wirksamen Corticoiden, kann bei großflächigen Körperbereichen und lang andauernder Behandlung von mehr als vier Wochen sowie bei Anwendung von Okklusivverbänden die Haut dünner werden. Weiterhin kann es in der Folge zu Erweiterungen der Hautgefäße, Hautdehnungsstreifen, akneähnlichen Hautveränderungen sowie systemischen Wirkungen im Körper kommen. In seltenen Fällen sind auch vermehrte Körperbehaarung, Haarbalgentzündung, Entzündungen der Haut im Gesicht mit Ausnahme der Lippen, Hautverfärbungen sowie allergische Hautreaktionen möglich.
Wurde während der Schwangerschaft oder auch in der Stillzeit eine Nerisona-Behandlung großflächig oder langfristig durchgeführt, können bei Neugeborenen und Säuglingen Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen werden.
Wurde versehentlich einmalig eine größere Menge Nerisona aufgetragen, ist das Risiko für Nebenwirkungen nicht erhöht.
Gegenanzeigen
Bei bekannter Allergie gegen den Wirkstoff Diflucortolonvalerat oder einen der anderen Inhaltsstoffe darf Nerisona nicht angewendet werden. Eine Anwendung ist ebenfalls nicht indiziert, wenn der Patient an bestimmten Hautprozessen wie Tuberkulose oder Syphilis im Behandlungsbereich leidet. Gleiches gilt für Viruserkrankungen wie Herpes simplex oder Windpocken, Rosacea, perioraler Dermatitis, Ulcera, Acne vulgaris, Hautatrophien sowie Impfreaktionen. Von einer Anwendung ist zudem im letzten Schwangerschaftsdrittel sowie während der Stillzeit im Brustbereich abzusehen. Generell sollte eine Behandlung mit Nerisona während Schwangerschaft und Stillzeit nur nach sorgfältiger Abwägung von Nutzen und Risiko durch Arzt erfolgen.
Kommt es aufgrund der Anwendung von Nerisona-Creme zu einer Austrocknung der Haut, sollte die Behandlung mit Nerisona-Fettsalbe fortgesetzt werden. Bei durch Bakterien hervorgerufene Entzündungen oder auch Pilzerkrankungen ist eine zusätzliche Therapie notwendig.
Ist eine Anwendung im Gesicht notwendig, dann darf Nerisona nicht in der Nähe der Augen aufgetragen werden. Aufgrund der Bestandteile kann vor allem Nerisona-Fettsalbe bei Behandlung im Genital- und Analbereich die Sicherheit von Kondomen beeinträchtigen.
Wechselwirkungen
Wird Nerisona zusammen mit anderen Medikamenten verwendet, kann es zu Wechselwirkungen kommen. Dies ist vor allem bei langandauernder und großflächiger Anwendung der Fall, wenn Corticoide vom Organismus aufgenommen werden. Zwar sind bislang noch keine Wechselwirkungen bekannt, denkbar sind sie aber bei gleichzeitiger Einnahme von Schleifendiuretika sowie blutgerinnungshemmenden Wirkstoffen.
Nerisona hat auf das Reaktionsvermögen keinerlei Einfluss, weshalb auch am Straßenverkehr teilgenommen darf. Über mögliche Wechselwirkungen in Verbindung mit Alkoholkonsum liegen keine Hinweise vor.