Hydroxychloroquin ist in Sulfatform in Arzneimitteln verarbeitet und gehört zu den sogenannten Aminochinolinderivaten. Ursprünglich handelt es sich um ein kristallines, weißes Pulver. Es ist wasserlöslich und hat unter anderem antiparasitäte, entzündungshemmende sowie antivirale und immunsuppressive Eigenschaften.
Ursprünglich gehört es zu den Medikamenten, die gegen Malaria eingesetzt werden, wird allerdings wegen seiner Wirksamkeit zunehmend auch anderweitig, z.B. gegen das Coronavirus, angewendet.
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Wann wird es angewendet?
Ursprünglich der Gruppe der Malariamittel zugehörig, wird Hydroxychloroquin unter anderem auch bei rheumatischen Erkrankungen eingesetzt. Daneben findet es Nutzung als Therapie bei Photodermatosen, entzündlichen Bindegewebserkrankungen sowie Autoimmunerkrankungen. Hier ist insbesondere Lupus erythematodes, eine entzündlich-rheumatische Erkrankung, bei der sich Zellen gegen den eigenen Organismus richten, zu nennen. Im Jahr 2020 gab es mit der Ausbreitung von COVID-19, auch bekannt als Coronavirus, erste Untersuchungen zur Wirkung von Hydroxychloroquin auf das Virus.
Das Pharmaunternehmen Bayer hat die Absicht, das Malariamedikament gegen COVID-19 einzusetzen. Bislang gibt es keine eindeutigen, klinischen Studien, trotzdem hat die Bundesregierung bereits erste Schritte in die Wege geleitet, um eine größere Menge an Medikamenten mit dem Wirkstoff zu erwerben. Wissenschaftler hingegen sehen Hydroxychloroquin allenfalls als Übergangsmethode, bis ein geeignetes antivirales Mittel gegen das Coronavirus gefunden wurde.
Wie wirkt es?
Hydroxychloroquin hemmt die Hämpolymerase. Das Enzym ist für den Abbau bestimmter Abfallprodukte des roten Blutfarbstoffs zuständig. Diese Abbauprodukte bekämpfen Malariaerreger. Hydroxychloroquin dringt in die Erythrozyten, also die roten Blutkörperchen, ein und tötet durch die Bildung bestimmter Eiweiße die dort eingenisteten Malariaerreger ab. Daneben wirkt es antiviral und entzündungshemmend. Woher diese Wirkung stammt, ist bisher nicht ausreichend geklärt. Des Weiteren reduziert Hydroxychloroquin die Hautempfindlichkeit für UV-Strahlung und kann somit bei verschiedenen Hauterkrankungen eingesetzt werden.
Einnahme und Dosierung
Wenn nicht anders verordnet, wird Hydroxychloroquin zwei- oder dreimal täglich mit Flüssigkeit eingenommen. Eine Einnahme mit den Mahlzeiten ist anzuraten. Die Dosierung hängt mit der Grunderkrankung und deren Schweregrad zusammen. Aus diesem Grund müssen das Therapieschema und die Einnahmeintervalle mit dem Arzt abgesprochen werden. Regelmäßige Untersuchungen und eine mögliche Anpassung der Dosierung liegen im Ermessen des Arztes.
Wechselwirkungen
Hydroxychloroquin ist hoch interaktiv. Das bedeutet, dass es bei der Einnahme verschiedener Medikamente zu Wechselwirkungen kommen kann. Zu nennen sind hier bestimmte Antibiotika, Glucocorticoide (Entzündungshemmer), Digoxin (Wirkstoff gegen Herzmuskelschwäche) sowie Methrotrexat (Immunologikum) und Arzneimittel, die lebertoxisch wirken.
Das bedeutet auch, dass bei einer Einnahme von Hydroxychloroquin auf Alkohol zu verzichten ist. Zeitgleich sollte außerdem keine Tollwutimpfung erfolgen, da der Schutzeffekt durch den Wirkstoff abgeschwächt werden kann. Die Wirkung von Hydroxychloroquin kann ihrerseits durch Cholesterinspiegelsenker und aluminiumhaltige Medikamente für den Magen (Antazida) abgemildert werden. Eine Wirkstoffsteigerung bei gleichzeitiger Einnahme mit Hydroxychloroquin erfahren Senker des Blutzuckerspiegels wie z.B. Insulin.
Kontraindikationen
Zu den Kontraindikationen gehören Gesichtsfeldeinschränkungen oder Retinopathie, da der Wirkstoff die Augen angreifen kann. Daher darf Hydroxychloroquin nur unter augenärztlicher Kontrolle eingenommen werden. Um Vergiftungsanzeichen sofort erkennen zu können, muss der Augenarzt regelmäßige Sehtests durchführen. Daneben sollte es bei einer Überempfindlichkeit gegen 4-Aminochinoline, bei einer hämolytischen Anämie, Porphyrie (Überschuss von rotem Blutfarbstoff), Psoriasis (Schuppenflechte) und Myastenia gravis (Muskelschwächekrankheit) nicht eingenommen werden.
Dasselbe gilt bei einem Mangel an Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase. Ein Einsatz bei Kindern unter sechs Jahren ist nicht anzuraten. Empfohlen sind zudem Reflexkontrollen und regelmäßige Blutentnahmen, um Veränderungen des Blutbilds rechtzeitig behandeln zu können.
Nebenwirkungen
Hydroxychloroquin kann eine Vielzahl von Nebenwirkungen mit sich bringen, weshalb der Nutzen mit den Risiken abgewogen werden muss. Die häufigsten Nebenwirkungen sind
Magendarmbeschwerden wie Blähungen, Durchfall, Erbrechen, Magenschmerzen und Übelkeit. Damit einhergehen können Appetitlosigkeit und eine Gewichtsabnahme. Gelegentlich treten Nebenwirkungen im Bereich des Nervensystems und der Muskeln auf.
Dazu gehören emotionale Störungen, Nerven-Muskel-Erkrankungen, Veränderungen bei der Sinneswahrnehmung, Benommenheit, Schlafstörungen und Taubheitsgefühle sowie innere Unruhe, Missempfindungen und Schwindel. Insbesondere zu achten ist auf Veränderungen der Netzhaut, des Farbsehens, Augenflimmern oder einen Sehkraftverlust.
Selten treten Haut- und Haarprobleme wie Schleimhautverfärbungen, Haarausfall, Schuppenflechte, Juckreiz und Haarausbleichung sowie -ergrauung auf.
Zu den sehr seltenen Nebenwirkungen beziehungsweise denen, die nur vereinzelt nachgewiesen werden konnten, gehören Entzündungen der Leber, schwere Ausschläge, Krampfanfälle, Wahnvorstellungen sowie eine Beeinträchtigung der Funktion des Knochenmarks.